Leben wie im Dorf

Leben wie im Dorf
Das Caritashaus St. Elisabeth liegt als ruhige Oase am Rande von Koblenz in dem Stadtteil Arenberg und ermöglicht dem Bewohner/der Bewohnerin ein Leben wie im Dorf, weil viele Kriterien für ein Dorfleben unter einem Dach zu finden sind.

In „unserem Dorf“ wohnen und leben ältere Menschen ganztägig in Kurzzeit- oder Langzeitpflege oder tagsüber in unserem Haus für Tagespflege, weil sie bei der Gestaltung ihres täglichen Lebens auf Hilfe, Betreuung und Pflege angewiesen sind. Dabei soll die persönliche Individualität, die eigene Privatsphäre bewahrt bleiben. Unser Ziel ist es, dass die Selbständigkeit so lange wie möglich erhalten bleibt.

Laden
Das Gebäude besteht aus einem Altbau (1906) und einem Neubau (1996), der konzeptionell Modellcharakter besitzt und daher mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Die Einrichtung ist gegliedert in kleine Wohneinheiten, die das Zuhause der Bewohner bilden. Großzügig angelegte, an die Wohneinheit anschließende Kommunikationszentren mit Kochnischen bieten stets die Möglichkeit zum Kontakt mit anderen Mitbewohnern. Dadurch werden kleine Zentren der Begegnung geschaffen, wo sich der ältere Mensch wohl fühlen kann.

Im Erdgeschoss laden eine Cafeteria, ein Restaurant, ein Frisör und ein Kiosk zu einem kleinen Bummel ein. Hier trifft man stets „ein bekanntes Gesicht“ aus dem Haus oder aus der ehemaligen Nachbarschaft. Neue Kontakte können geknüpft und alte Kontakte wieder belebt werden. So bleibt das Dorf-Zusammengehörigkeits-Gefühl erhalten.

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Weil alles bei uns einen Bezug zu Koblenz und den umliegenden Ortschaften hat, heißt der Kiosk „Löhr-Center“, der Speisesaal „Restaurant zum Deutschen Eck“ und die Begegnungsnischen „Arenberger Stube“, „Niederberger Stube“, „Arzheimer Stube“, usw. Nur das Cafe heißt „van Gogh“.

Die bauliche Anordnung der Räumlichkeiten und das Engagement unserer Mitarbeiter/innen bieten die Voraussetzung einer guten Integration in die Hausgemeinschaft. Viele Besucher und Vereine kommen ins Haus zu Festen, zu Veranstaltungen oder zum Plausch und Kaffeetrinken, ebenso nehmen die Be­woh­ner/innen an den öffentlichen Aktivitäten der Ortsgemeinde teil. So gibt es eine stetige Kommu­nikation innerhalb und außerhalb der Einrichtung.

Matthias Kinn, ehemaliger Direktor des Klosters der Dominikanerinnen und Erbauer des Caritashauses, wünschte seinerzeit:

„In meinem Haus soll dauernde Heiterkeit und Fröhlichkeit beständig walten. Der Geist soll lieblich und anheimelnd wie die Sonne strahlen, die alle Räume durchfluten soll; damit wird sich paaren ein heiliges, ernstes Streben, das die Herzen der Kleinen wie der Erwachsenen erfüllen wird.“

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